Der Fruktose-Selbsttest führt Sie Schritt für Schritt durch einen Belastungstest mit 25 g Fruktose: Vorbereitung, Testgetränk, Protokoll über drei Stunden. Am Ende haben Sie ein ausgefülltes Protokoll, das Sie zum Arzttermin mitnehmen können.
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Viele Betroffene ahnen, dass Obst oder Süßes eine Rolle spielt. Sicher sind sie sich nicht.
Wer nur auf seinen Bauch achtet, sieht selten ein klares Bild. Beschwerden kommen zeitversetzt, Mahlzeiten mischen viele Zutaten, und am nächsten Tag ist vieles schon vergessen.
Der Selbsttest setzt deshalb auf eine festgelegte Menge, feste Zeitpunkte und eine einfache Skala von 0 bis 10. So entsteht ein Protokoll, mit dem Sie und Ihr Arzt etwas anfangen können.
Selbsttest anfordernVier Seiten zum Ausdrucken – Anleitung, Protokoll und eine Orientierung, was Ihre Werte zeigen können.
Was Sie am Vortag meiden, wann Sie den Test besser verschieben und in welchen Fällen Sie ihn gar nicht selbst machen sollten.
Reiner Fruchtzucker für ein genaues Ergebnis oder Apfelsaft als einfache Variante – mit Hinweis, worauf Sie dabei achten müssen.
Fünf typische Beschwerden, sieben Zeitpunkte von „vorher“ bis zum Abend, dazu Platz für Ihre bisherigen Erfahrungen mit Obst und Süßem.
Welche Verläufe es typischerweise gibt und welcher nächste Schritt jeweils sinnvoll ist. Keine Punktzahl, keine Diagnose – eine Grundlage für das Gespräch mit Ihrem Arzt.
Einen Tag wählen, an dem Sie zu Hause sind. Am Abend davor leicht essen, ab 22 Uhr nur noch Wasser.
Nüchtern 25 g Fruchtzucker in Wasser oder 400 ml Apfelsaft trinken – dieselbe Menge, die auch beim Atemtest in der Praxis verwendet wird.
Nach 30, 60, 90, 120 und 180 Minuten Ihre Beschwerden eintragen. Danach normal essen und Späteres ergänzen.

Arzt, Schwerpunkt Darmgesundheit und funktionelle Medizin
Viele Menschen mit Bauchbeschwerden haben längst einen Verdacht – und eine lange Liste von Lebensmitteln, die sie vorsichtshalber weglassen. Was fehlt, ist eine klare Beobachtung.
Den Fruktose-Selbsttest habe ich so aufgebaut, dass Sie zu Hause dieselbe Menge testen, die auch beim Atemtest verwendet wird, und Ihre Beschwerden zu festen Zeitpunkten festhalten. Damit kommen Sie mit etwas Greifbarem ins Arztgespräch.
Nein. Der Selbsttest zeigt, ob 25 g Fruktose bei Ihnen Beschwerden auslösen. Eine Aufnahmestörung im Dünndarm lässt sich nur mit einem H2-Atemtest messen. Das ausgefüllte Protokoll hilft Ihrem Arzt aber, Ihre Beschwerden einzuordnen und das weitere Vorgehen zu planen.
Reinen Fruchtzucker (Apotheke, Drogerie oder Supermarkt) und eine Küchenwaage – oder alternativ 400 ml Apfelsaft mit 100 % Saftgehalt. Dazu einen Vormittag, an dem Sie zu Hause sind, und einen Stift.
Die eigentliche Beobachtung dauert drei Stunden am Vormittag. Am Vortag achten Sie auf Ihr Essen, am Testtag tragen Sie bis zum Abend noch spätere Beschwerden nach.
Nicht für Kinder und Jugendliche, nicht bei Diabetes, in Schwangerschaft und Stillzeit. Auch nicht, wenn Sie seit der Kindheit Obst und Süßes meiden oder danach schon Übelkeit, Schwitzen oder Zittern hatten – das kann auf eine angeborene Fruktoseintoleranz hinweisen. Bei Blut im Stuhl, ungewolltem Gewichtsverlust, Fieber oder nächtlichem Durchfall gehört die Abklärung in ärztliche Hände. Alle Hinweise stehen auf Seite 1 des PDFs.
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Nein. Das Protokoll füllen Sie auf Papier aus, es bleibt bei Ihnen. Gespeichert wird nur Ihre E-Mail-Adresse für den Newsletter.
Vier Seiten zum Ausdrucken – und ein Protokoll, mit dem Sie Ihrem Arzt mehr zeigen können als ein Bauchgefühl.
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